Brandenburger Umweltkongress: Standortfaktor Wasser

Datum/Zeit
Datum - 30.06.2022
9:30 - 16:00

Veranstaltungsort: Kulturhaus Martin Andersen Nexö


Der Umweltkongress 2022 der Brandenburgischen IHKs widmet sich der Ressource Wasser als Standortfaktor für die Brandenburgische Wirtschaft.

Wasser ist als wertvollste Ressource unseres Planeten, für die Versorgung der Menschen mit sauberen Trinkwasser, unverzichtbar. Darüber hinaus kann kaum ein Produktionsprozess auf Wasser verzichten. Für die Land- und Forstwirtschaft ist Wasser existenziell, und auch für den Tourismus ist Wasser ein beachtlicher Wirtschaftsfaktor. Die sichere Versorgung mit Wasser ist die Grundlage für eine gesicherte wirtschaftliche Zukunft.

Doch wie sicher ist die ausreichende Versorgung aller Nutzer mit Wasser in Brandenburg?

Brandenburg steht verschiedenen Herausforderungen gegenüber. Durch den Klimawandel nehmen Dürreperioden und Starkregenereignisse zu. Andererseits steigt der Wasserbedarf insbesondere in der Metropolregion Berlin durch eine stetige Bevölkerungszunahme. Die aktuelle Diskussion um wirtschaftliche Ansiedlungen und den damit verbundenen Wasserbedarf zeigt deutlich, wie dringend die Frage nach einem nachhaltigen Wassermanagement in Brandenburg gelöst werden muss.

Der Umweltkongress betrachtet die Auswirkungen des Klimawandels und des Ausstiegs aus der Braunkohleverstromung in der Lausitz auf die Ressource Wasser. Mit Vertretern verschiedener Branchen möchten wir die Perspektiven und Herausforderungen für Unternehmen diskutieren sowie notwendige Maßnahmen identifizieren und anstoßen.

 

Programm:

09:30 Uhr Einlass

10 Uhr Block am Vormittag

Begrüßung 

Carsten Christ, Präsident, IHK Ostbrandenburg und Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der Brandenburger IHKs

Grußworte

Axel VogelMinister, Ministerium für Landwirtschaft Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg

Herausforderung Wassermangel für die Brandenburger Wirtschaft

Dr. Fred Hattermann, stellvertretender Leiter der Abteilung Klimaresilienz, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

Herausforderung Wasser aus Sicht des Landes Brandenburg

Anke Herrmann, Leiterin Abteilung Wasser und Bodenschutz, Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK)

Anforderungen an die Bewältigung der wasserwirtschaftlichen Folgen des Kohleausstiegs am Beispiel des Lausitzer Braunkohlenreviers 

Ingolf Arnold, Wasser-Cluster-Lausitz

Perspektiven der Trinkwasserversorgung in der Metropolregion Berlin/Brandenburg – Gemeinsam zu einer Strategie “Wasser” 2050

Joachim Jost, Stabstellenleiter Berliner Wasserbetriebe

 

Mittagspause

 

13 Uhr Block am Nachmittag

Standortentwicklung – welche Rolle spielt das Wasser? – Dr. Steffen Kammradt, Sprecher der Geschäftsführung, Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH

Moderierte Podiumsdiskussion:

  • Landesregierung: Anke Herrmann, Leiterin Abteilung Wasser und Bodenschutz, MLUK
  • Daseinsvorsorge: Joachim Jost, Stabstellenleiter, Berliner Wasserbetriebe
  • Tourismus: Dana Klaus, Mitarbeiterin Tourismusverband Dahme-Seenland e.V.
  • Industrie: Denny Pfennig, Projektleiter BASF Schwarzheide GmbH
  • Forstwirtschaft: Jens Steigleder, Geschäftsführer, Forstbetriebsgemeinschaft Hohe Heide Prignitz w.V.
  • Landwirtschaft: Henrik Wendorff, Präsident, Landesbauernverband Brandenburg e.V.
  • Wasserstoff: Jens Christen, Abteilungsleiter, Projektentwicklung Enertrag AG
  • Kammern: Gundolf Schülke, Hauptgeschäftsführer, IHK Ostbrandenburg

Moderation: Dr. Volker Preuß, Wasser-Cluster-Lausitz

15:30 Uhr Ausklang bei Kaffee und Kuchen &  Führung  durch den Museumspark Rüdersdorf

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