LTV VIDEO ZUM VORTRAG VON DR. GUSTAV LEBHART

Cottbus wird Digital

13.06.2019 – City Hotel Cottbus
Gustav Lebhart ist der Leiter der Informationstechnik der Stadt Cottbus. Der gebürtige Wiener will in Cottbus die Digitalisierung rasch voranbringen. Am Donnerstag dem 13.06. hielt der Chefinformatiker der Stadt vor Mitgliedern des Bundesforum Mittelstand einen spannenden Vortrag zum Thema Digitalisierung.

In diesem erläuterte Dr. Lebhart u.a. wie die Stadt Cottbus diesen wichtigen Prozess plant und in den nächsten Jahren umsetzen möchte. Für die Stadt sieht er ein großes Potential in der Digitalisierung, auch wenn rechtliche Rahmenbedingungen eine schnelle Transformation oft noch etwas ausbremsen. Trotzdem, sagt der gebürtige Österreicher,  gehe die Stadt mit großen Schritten und einem guten Beispiel voran. Im Video-Beitrag des LTV erklärt Dr. Lebhart u.a. , wie dies auch dem Mittelstand helfen könnte.

Besuch UNIFORCE Guatemala

Alejandro Granado, Geschäftsführer der Uniforce Guatemala und Mitglied der AHK in Guatemala City, war am 8. und 9. April 2019 in Cottbus und im Spree-Neiße-Kreis. Im Ergebnis der bereits 2018 begonnenen Gespräche besuchte er Unternehmen der Logistik- Branche um Kooperationen zu prüfen. Die erste Station war das Cottbuser Familienunternehmen Poredda, das bereits in der vierten Generation besteht. Die zweite Station war die LION Group in Forst/Lausitz. Hier hatte er Gelegenheit, den “FreightFinder” kennenzulernen. Dabei handelt es sich um ein Logistik Portal für transparante Transportdienstleistungen.

Kohleausstieg in der Lausitz – Chance für den Mittelstand? [Videobericht]

Wirtschaftsgespräch mit Dr. Klaus Freytag

Bis zum Jahr 1938 soll in den Kraftwerken der Lausitz noch Braunkohle verstromt werden. Dies steht im Abschlussbericht der Kohlekommission, der am 26. Januar 2019 der Bundesregierung vorgelegt wurde. Das Lausitzer Revier gehört damit zu den letzten Braunkohlerevieren, die abgeschaltet werden sollen. Dies betrifft die gesamte Wirtschaftsregion Lausitz, aber vor allem auch viele mittelständische Unternehmen, die direkt oder indirekt mit dem Braunkohlerevier verbunden sind.

Dr. Klaus Freytag, der Beauftrage des Ministerpräsidenten für die Lausitz war daher am 28. Februar in Cottbus zu Gast. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wirtschaftsgespräch“ hielt er einen Vortrag über die Ergebnisse der Kohlekommission und  die Chancen, die sich daraus für die Wirtschafsregion Lausitz und den ansässigen Mittelstand ergeben können.

„Entgegen vieler Befürchtungen, ist es ja kein unplanmäßiger Schritt, der vor uns liegt. Die Region ist in den nächsten 5 Jahren noch nicht direkt betroffen. Dadurch haben wir genügend Zeit und damit eine Chance geordnet in die Prozesse einzusteigen und die zukunftsfähige Lausitz noch besser zu machen.“

Die neue Seidenstraße nach Asien – eine Lösung für die Lausitz?

Großes Potential sieht der Lausitzbeauftragte Dr. Freytag unter anderem in der Entwicklung der neuen Seidenstraße TRACECA und der damit einhergehenden Verbindung zu den asiatischen Märkten, die Unternehmen wie der BASF in Schwarzheide, dem Faserproduzenten Trevira GmbH in Guben und sich neu ansiedelnden Logistik-Unternehmen vielfältige Möglichkeiten eröffnen können.

Jens Warnken Präsident des Landesforum Brandenburgs sieht dies noch etwas skeptischer, aber stimmt Dr. Freytag in einigen Punkten zu. „ Vom Prinzip her ist das, was heute gesagt worden ist, schon der richtige Weg. Man muss auch Mut haben, Veränderungen anzuschieben und dann auch durchzusetzen.“

Die vollständigen Interviews mit Dr. Freytag und Jens Warnken können Sie sich in dem Videobericht über das Wirtschaftsgespräch von LTV anschauen.

Der vollständige Vortrag von Dr. Klaus Freytag ist hier als PDF verfügbar.

Kohlekommission – eine Chance für den Mittelstand?

braunkohle tagebau

Bundesforum Mittelstand e.V. lädt ein zum Wirtschaftsgespräch
28.02.2019 City Hotel in Cottbus

Das Wirtschaftsgespräch des Bundesforum Mittelstand e.V. findet am 28. Februar in einem kleinen, exklusiven Rahmen –  im City-Hotel Cottbus statt. Dr. Klaus Freytag, der Beauftragte des Ministerpräsidenten für die Lausitz wird über den Bericht der Kohlekommission und die geplanten Maßnahmen für die Kohleregionen sprechen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit bei einem gemeinsamen Abendessen das Thema im persönlichen Austausch zu diskutieren

  • Veranstaltungstermin: 28.02.2019
  • Beginn: ab 19 Uhr
  • Veranstaltungsort: City-Hotel, Rudolf-Breitscheid-Str. 10, 03046 Cottbus
  • Thema: Kohlekommission – eine Chance für den Mittelstand?
  • Gast: Dr. Klaus Freytag – Beauftragter des Ministerpräsidenten für die Lausitz

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Was ist die Kohlekommission?

Ein Gremium für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung (auch kurz Kohlekommission genannt) welches am 6. Juni 2018 vom Bundeskabinett eingesetzt wurde. 31 Mitglieder aus Umweltverbänden und  Gewerkschaften, sowohl aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft waren in der Kommission vertreten. Politiker aus der Opposition wurden hingegen nicht berufen.

Die vier Vorsitzenden der Kommission:

  • Matthias Platzeck (SPD) ehemaliger Ministerpräsident von Brandenburg
  • Ronald Pofalla (CDU), Vorstandsmitglied der Deutsche Bahn AG
  • Barbara Praetorius, Volkswirtin und Politikwissenschaftlerin
  • Stanislaw Tillich (CDU), ehemaliger Ministerpräsident von Sachsen

Die Aufgaben der Kohlekommission

Die wichtigste Aufgabe der Kohlekommission war es, einen Fahrplan und damit endgültigen Termin für den Kohleausstieg Deutschlands festzulegen. Weiterhin sollten in dem Abschlussbericht Handlungsempfehlungen für Maßnahmen zur weiteren Entwicklung und einem damit verbundenen Strukturwandel der betroffenen Regionen ausgearbeitet werden. Besonderen Wert wollte die Kommission auf sozialem Zusammenhalt, Entwicklung der Kohleregionen, Wirtschaftlichkeit sowie die Vermeidung von Strukturbrüchen und  betriebsbedingter Kündigungen legen.

Was steht im Bericht der Kohlekommission? 

Am 1. Februar wurde der umfangreiche Abschlussbericht im Kanzleramt vorgelegt. Er enthält einen Plan zur Stilllegung von Braun- und Steinkohlekraftwerken und Umrüstung auf erneuerbare Energien bis zum Jahr 2038. Im Jahr 2032 soll überprüft werden, ob das endgültige Ausstiegsdatum auf 2035 vorverlegt werden kann. Dies soll angesichts der Lage beurteilt und im Einvernehmen mit den Betreibern der Kraftwerke besprochen werden.

Weitere wichtige Punkte des  Berichts der Kohlekommission:

  • Strompreis-Entlastung von privaten Haushalten und Unternehmen durch jährliche Zuschüsse in Höhe von 2 Milliarden
  • Förderung des Strukturwandels der betroffenen Regionen mit 40 Milliarden Euro innerhalb der kommenden 20 Jahre
  • Kohleregionen im Rheinland und in der Lausitz sollen dabei besonders gefördert werden
  • Handlungsempfehlungen für die Sicherung der Stromversorgung (Vermeidung eines Blackouts)

Gesetz zum Kohleausstieg bis Mai 2019

Der Bericht der Kommission soll nun als gesamtes Werk umgesetzt werden, wie Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Nordrhein-Westfalen gemeinsam nach Ihrem Treffen in Berlin erläutert haben. Bundeskanzlerin Merkel sprach dabei von einer Aufgabe, die die gesamte Gesellschaft betrifft. Bis Ende Mai will die Bundesregierung ein umfassendes Maßnahmen-Gesetz auf den Weg bringen.

Deutsch-Russisches Forum besucht Ausstellung des brandenburgischen Landesmuseums

Besuchergruppe des deutsch russischen Forums vor dem Dieselkraftwerk Foto G Meißner

Frank Gaudlitz – Russian Times 1988–2018 – Dieselkraftwerk Cottbus

Die Forumsfahrt im komfortablen Reisebus startete am Berliner Hauptbahnhof. Hauptziel in der Stadt in der Lausitz wurde der Besuch der Ausstellung „Zwischen Zeiten Russland 1988-2018“. Frank Gaudlitz aus Vetschau präsentiert seine Fotoarbeiten im Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst/Dieselkraftwerk Cottbus. Drei Jahrzehnte unterwegs mit der Kamera in vielen Teilen des weltgrößten Landes machen die Auswahl zig Tausend „geschossener“ Motive sicher nicht leicht.

Besuchergruppe des deutsch-russischen Forums vor dem Dieselkraftwerk
Foto: © G. Meißner

In der Zeit von Glasnost und Perestroika

Frank Gaudlitz kam nur zufällig in eine Beziehung zu Russland und zur Fotografie. Als DDR-Student im Arbeitseinsatz im Permer Oblast, griff er zur Kamera und dokumentierte die Realität zu Sowjetzeiten. Diese, seine spezielle Sicht von außen auf den Alltag im Sozialismus, dominiert die aktuelle Fotoshow in Cottbus. Die frühen Aufnahmen vermitteln etwas von den Befindlichkeiten der Menschen und dem Leben in der Zeit von Glasnost und Perestroika. Hier sind es vor allem Tristesse und strahlende Propaganda, die in den Schwarz-Weiß-Fotografien recht düster wirken.

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Beispielbild – kein Bild von Gaulitz – dient nur der Veranschaulichung

Durch ein investigatives Herangehen an die Wirklichkeit wirken die Gaudlitz-Fotos selbst von Landschaften und Resten von Straflagern abstoßend und gestellt. Es sind aber auch banale Aufnahmen vom widersprüchlichen Leben der Sowjetbürger typisiert, die ihre Leiden und ihre Zukunftslosigkeit zeigen sollen (wartende Frauen vor dem Dorfkonsum, ein entnervter Fahrschüler, der traurige Garmoschkaspieler). Insgesamt eine düstere Sicht mit Unschärfen, dokumentarisch und sicher wahr – aber Mitleid kommt beim Betrachter trotzdem nicht auf…

Negativer Blickwinkel

Einen Qualitätssprung gibt es bei den 144 Fotos dann nach den gravierenden Veränderungen, die die russische Gesellschaft in den 1990er-Jahren stark erschütterten. Gaudlitz ist wieder an ausgesuchten Ort und fotografiert jetzt in Farbe. Seine Sicht auf das Negative, auf die Verlierer in der Gesellschaft bleibt unverändert. Er versucht neue Themenschwerpunkte, Bildsprachen und Arbeitsweisen. Beim Betrachter bleiben u.a. ein in der Metro schlafender Kadett in Galauniform, eine Selfigruppe vor dem Revolutionsdenkmal oder inhaltslose T-Shirts mit Putin-Porträt einprägsam im Gedächtnis hängen. Laut Infoblatt des Kunstmuseums „beschäftigt sich der Fotograf mit der Transformation der russischen Gesellschaft und zeigt in seinen Fotografien die ganze Disparität dieses Landes“.

Positives Russland-Bild

Gewiss, die Fotos zeigen eine persönliche, westlich- freiheitliche Einstellung auf Land und Leute. Mir fehlen hier Ansporn und Zuversicht – denn auch das ist typisch für das moderne Russland. Da bleibe ich doch lieber bei meinen positiven Russland-Bildern im Kopf, wie „Rollende Fahrzeuge auf der neuen Krimbrücke“, „Serienstarts der Sojus-Weltraumraketen“, „die Babuschka am Straßenrand, die Blumen und Honig verkauft“ oder „der Fernfahrer in seinem Grusovik-LKW auf der Eispiste in Sibirien“.

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Deutsch-Russisches Forum – Dialog zwischen den Gesellschaften

Das Deutsch-Russische Forum gibt es seit 25 Jahren. Es organisiert den Dialog und die Begegnung zwischen den Gesellschaften Deutschlands und Russlands. Dazu gehören Konferenzen, Seminare, Workshops und Diskussionsveranstaltungen zu zentralen Themen der deutsch-russischen Beziehungen für Entscheidungsträger und junge Führungskräfte aus Deutschland und Russland.

Abwechslungsreiches Ausstellungsprogramm im Dieselkraftwerk Cottbus

Der Standort des Kunstmuseums befindet sich auf der grünen Mühleninsel im Zentrum von Cottbus. Das Industriegebäude Dieselkraftwerk – ein von Werner Issel entworfener Klinkerbau, der 1928 seinen Betrieb aufgenommen hatte – wurde saniert und zu einem Museum der zeitgenössischen Kunst umgebaut. Für das abwechslungsreiche Ausstellungsprogramm stehen rund 1.200 qm Ausstellungsfläche zur Verfügung. In den Bereichen Maschinenhaus und Schalthaus erlebt der Besucher zumeist zwei bis drei Präsentationen parallel. Als „Kulturzentrum“ mitten in der Stadt ist das Museum auch Werkstatt für kreative Menschen, Konzert- und Tanzraum, Jazz Bar oder Theaterbühne, Industriedenkmal im Lausitzer Revier, Tagungsort für Firmen und Vereine und Idylle zwischen Amtsteich und Spree. Aktuell erwarten die interessierten Besucher noch zwei Ausstellungen: „Das Faszinosum live und experimentell“ von Wolfgang G. Schröter und „Die Sehnsucht des Lichts“. Malerei des Spätimpressionismus.

Jahresausklang 2017

Wirtschaftliche Möglichkeiten in Polen, auch für kleinere Unternehmen.


Bartlomiej Bartczak, Bürgermeister der Stadt Gubin war gemeinsam mit den Vorsitzenden des Stadtparlaments Gubin zu Gast beim Jahresausklang 2017 in Cottbus. Er beleuchtete nicht nur Möglichkeiten der Ansiedlung, sondern auch bedingt durch die geografische Nähe, die guten Kooperationsbedingungen. Es war sein zweiter Besuch beim Wirtschaftsforum Cottbus- Lausitz, denn er war bereits zum 5. Außenwirtschaftstag hier und betonte den Willen zur weiteren Zus

Auftaktveranstaltung 11.1.2018

   Kreisgebietsreform ad acta und Braunkohle ade!


Zur Auftaktveranstaltung des Jahres 2018 hatte das Wirtschaftsforum Cottbus- Lausitz Herrn Ingo Senftleben, Landesvorsitzender der CDU Brandenburg und Fraktionsvorsitzender der CDU- Fraktion im Landtag, eingeladen. Es wurde rege zum Thema Strukturwandel in der Lausitz diskutiert. Jens Warnken, Geschäftsführer der Airkom Druckluft GmbH, erhielt an diesem Abend seine Ernennungsurkunde zum Präsident des Landesforum Brandenburg.

Bild v.l.n.r.: Axel Hübner, Dr. Marika Weiße, Ingo Senftleben, Jens Warnken

5. Außenwirtschaftstag

Am 13. Juni 2017 veranstaltet das Bundesforum Mittelstand e.V. und die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. den 5. Außenwirtschaftstag im Stadthaus Cottbus.

Themenschwerpunkte:
– Strukturwandel Lausitz – Chance für mutige Investoren
– Bundesforum Kompetenz im Außenwirtschaftsservice
– Außenwirtschaft in turbulenten Zeiten
– Das Bundesforum Mittelstand als Angebot beim Markteinstieg in ausgewählten Regionen. Russland – Polen – Zentralamerika


Das vollständige Programm hier als PDF zum Download