„Industrie trifft Bau – 30. August 2019 in Gotha

Das Bundesforum Mittelstand e.V. lädt am 30.08.2019 zur Unternehmerveranstaltung bei Schmitz Cargobull GmbH in Gotha – Thüringen.

Gastredner sind unter anderem der Thüringer Minister für Wirtschaft,Wissenschaft und Digitale Gesellschaft Wolfgang Tiefensee und der Landesvorsitzende der CDU Thüringen Mike Mohring.

Einladungsfolder – PDF

Bewerbungsstart für den Deep Tech Award 2020 mit neuem Social Tech Star

28. Mai 2020 News, Berlin
Bild mit Preisträgern des Deeptechawards 2017

Bewerbungsstart für den Deep Tech Award 2020 mit neuem Social Tech Star

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe lobt den Deep Tech Award 2020 aus. Prämiert werden anwendungsorientierte und erprobte Lösungen als auch Produkte auf Soft- und/oder Hardwarebasis, die sich durch einen hohen Innovationsgrad und ein großes Zukunftspotenzial auszeichnen.

Ab sofort können sich im Land Berlin niedergelassene Unternehmen, KMUs und Startups mit ihren innovativen Produkten und Lösungen für eine der Wettbewerbskategorien Künstliche Intelligenz, Blockchain, Digital Security, Internet of Things/Industrie 4.0 und Social Tech bewerben.

Christian Rickerts, Staatssekretär der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe: „Wir machen Deep Tech in Berlin sichtbar. Unternehmen, die mit technischen Innovationen die großen Herausforderungen unserer Zeit angehen, sind derzeit wichtiger denn je. Wir haben daher in diesem Jahr neben KI, Blockchain, Digital Security und IoT/Industrie 4.0 die Kategorie „Social Tech“ als Wettbewerbskategorie eingeführt. Wir prämieren so erstmalig Deep-Tech-Ideen, die besondere gesellschaftliche, soziale oder nachhaltige Lösungen schaffen.“

Die Coronavirus-Pandemie ist derzeit auch großes Thema in der Deep Tech Branche. Der Versandhandel wächst, unzählige Menschen arbeiten digital. Aber Unternehmen sind auch damit konfrontiert, wie technische Lösungen gegen die Pandemie aussehen können. In einigen Ländern werden beispielsweise Roboter im Kampf gegen das Coronavirus eingesetzt: Sie desinfizieren Krankenhausflure und bringen Risikopatienten das Essen ans Bett. Dieses Beispiel zeigt, dass die Corona Pandemie die Deep Tech Welt noch länger mit neuen Produkten und Lösungen bereichern wird.

Jetzt sind unsere Berliner Unternehmen, KMUs und Startups gefragt, in Krisenzeiten Deep Tech Lösungen zu generieren. In Berlin wollen wir mit der neuen Wettbewerbskategorie „Social Tech“ diese Produkte und Lösungen mit dem „Social Tech Star“ prämieren.

Der Wettbewerb ist insgesamt mit 60.000 Euro Preisgeld dotiert. Für jede Deep Tech Kategorie wird ein „Deep Tech Star“ und für die Kategorie Social Tech ein „Social Tech Star“ mit einer Award-Urkunde und Skulptur gekürt.

Der Preis wird bereits zum fünften Mal im Rahmen der Landesinitiative Projekt Zukunft und der Kampagne Deep Tech Berlin verliehen und durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert.

Jede Kategorie hat eine eigene hochkarätige, unabhängige ExpertInnen-Jury, die die Einreichungen nach Innovationsgrad und Marktpotenzial bewerten wird.

Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2020.

Bereits bestätigte JurorInnen der fünf Kategorien sind:

Kategorie „Künstliche Intelligenz“
Fabian Westerheide, Geschäftsführer Asgard Capital Verwaltung GmbH
Jack Thoms, stellv. Sprecher des DFKI
Claudia Pohlink, Head of AI/ML bei T-Labs

Kategorie “Blockchain”
Prof. Dr.-Ing. Katarina Adam, Professorin an der HTW
Christoph Haupenthal, Leiter Institute Applied Blockchain
Regine Haschka-Helmer, CEO Seedlab GmbH

Kategorie “Internet of Things”
Moritz von Plate, VP Business Development bei ABB Power Grids
Harald Zapp, Gründer und CEO der Next Big Thing AG
Prof. Dr. Olga Willner, Professorin an der HTW

Kategorie „Digital Security“
Prof. Timo Kob, Gründer und Vorstandsmitglied HiSolutions AG
Thomas Schröter, Vorstandsvorsitzender SIBB e.V.
Birgit Hess, Security Awareness & Enablement Lead Europe bei SAP Global Security

Kategorie “Social Tech”
Peter Udo Diehl, Gründer Audatic

Alle Informationen zur Jury, den Teilnahmebedingungen sowie den Gewinnern der vergangenen Deep Tech Awards finden Sie unter www.deeptechaward.berlin.de

BIETE: Generalist als Interimsmanager

28. Mai 2020 Marktplatz, Biete

Erfahrener Praktiker, Ingenieur und Ökonom für Geschäftsführung, Werksleitung, Qualitätsmanagement (Auditor), Produktion, Engineering, Lieferantenbeziehung und -qualifizierung, Prozeß- und Organisationsoptimierung, Konstruktionsbegleitung – Schweißtechnik, Produktion und Abnahme – Schweißtechnik, Herstellung und Machbarkeit, Restrukturierung, ERP-Systeme sowie Schnittstellen zu den kaufmännischen Bereichen, etc.

Branchen: Automotive, Schienenfahrzeugtechnik, Luftfahrt (zivil und mil.), Maschinen-/Anlagenbau, Hydraulik, Schweißtechnik, Kunststoffverarbeitung, Wehrtechnik, Konsumgüterindustrie

EDV: Betriebssysteme – Linux und Microsoft sowie diverse Anwenderprogramme

 

RH Management UG (haftungsbeschränkt)

Robert Hinterstocker

Hauptstraße 24c, 83607 Holzkirchen

Tel.: +49(0)8024/9029-400 | Fax: +49(0)8024/9029-401 | Mobil: +49(0)175/4800631

ePost: Robert.Hinterstocker@RH-Management.De

Von Lissabon bis Wladiwostok: Der geografische Impetus

25. Mai 2020 Aussenwirtschaft, Russland

Von Lissabon bis Wladiwostok: Der geografische Impetus

Der eurasische Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok war und ist hart umkämpft. Noch vor der Corona-Pandemie gerieten hier die Volkswirtschaften zwischen „America First“ und „One Belt, One Road“ unter Druck. Aber wo liegt für deutsche Firmen das eigene Interesse?

In der deutschen Außenhandelsbilanz liegt Russland mit rund 57,8 Milliarden Euro auf Platz 13, im Saldo jedoch mit minus 4,7 Milliarden Euro auf Platz 232. Und eines ist jetzt schon klar: Die Corona-Folgen werden nicht nur diese Exporte sinken lassen. Oder anders ausgedrückt: Etwa 45 Prozent der mittelgroßen deutschen Firmen sind existenzgefährdet.

Gut 4.000 deutschen Firmen sind derzeit in Russland aktiv. Der Corona-Stillstand dürfte auch sie schädigen. Andererseits sind die unter der neuen russischen Regierung initiierten wirtschaftlichen Förder- und Entwicklungsprogramme mit dem Blick auf die Überwindung der Krisenfolgen ein echtes Angebot insbesondere auch für deutsche KMU, die nicht in die US-amerikanischen und chinesischen Mühlen geraten wollen.

Hier lohnt ein Blick in die Außenhandelsbilanzen des vergangenen Jahres, die Deutschlands Abhängigkeiten sehr gut zeigen: 2019 gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den USA mit einem Außenhandelsumsatz von zirka 190 Milliarden Euro auf der einen Seite und China mit einem Außenhandelsumsatz von 205,7 Milliarden Euro auf der anderen Seite. Zugleich konnte die deutsche Wirtschaft im Saldo gegenüber den USA ein Plus von rund 47 Milliarden Euro verzeichnen, gegenüber China stand ein Minus von 13,7 Milliarden Euro.

Man muss kein Experte sein, um zu erkennen, dass die massiven Eingriffe der USA in die Weltwirtschaft – sei es durch Zölle, Sanktionen oder Boykotte von internationalen Regularien – im Gefolge der aktuellen Wirtschaftskrise nicht weniger werden. Zugleich wird das coronageschädigte China seinen politisch implementierten wirtschaftlichen Aufschwung nicht ohne neue expansive Praktiken verfolgen. Beide Global Player werden ihren eigenen Weg durch die pandemische Weltwirtschaftskrise finden. Für beide ist der eurasische Wirtschaftsraum unverzichtbar – jedoch vorrangig als Lieferant und Absatzmarkt. Und je gespaltener, desto besser.

Darauf muss Europa, müssen deutsche Firmen eine Antwort finden. Leider gibt es von Lissabon bis Wladiwostok kein gebündeltes Vorgehen, weder zur Entwicklung eines Binnenmarktes, noch zum Schutz gemeinsamer außenwirtschaftlicher Interessen. Selbst in dem von der EU geprägten westlichen Randgebiet Eurasiens offenbaren sich im Corona-Schlaglicht gefährliche Schwachstellen und Risse in den wirtschafts- und finanzpolitischen Regularien zwischen den Nord- und Südstaaten sowie den osteuropäischen Neuzugängen, ganz zu schweigen von der anhaltenden Ausgrenzung Russlands als eurasischem Brückenstaat.

Im wohlverstandenen eigenen wirtschaftlichen Interesse muss hier eine Kehrtwende erfolgen. Die Politik muss dem geografischen Impetus des eurasischen Wirtschaftsraums endlich folgen. Denn die Wirtschaft und die Menschen sind dazu bereit, wie eine Forsa-Umfrage vom März diesen Jahres zeigt: So sprachen sich 55 Prozent für eine Intensivierung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen der EU und Russland aus und 61 Prozent gaben zugleich an, für eine engere Zusammenarbeit der EU mit den östlichen Nachbarn zu sein – im Rahmen eines gemeinsamen Wirtschaftraums von Lissabon bis Wladiwostok. Es ist Zeit zu handeln.

Dr. Siegfried Fischer
Russlandbeauftragter des Bundesforums Mittelstand e.V.

BIETE: Onlineshop Starter Paket

22. April 2020 Biete
Unser Onlineshop “Starter Paket” enthält alle wichtigen Funktionen, um Ihre Produkte online zu vertreiben. Das verwendete Shop-System ist kann mit vielen Funktionen erweitert werden und ist in der Lage bis zu 1000 Produkte in verschiedenen Kategorien anzubieten. Produktvariationen, Stücklisten (Sets) oder Kombi-Artikel können ebenfalls angelegt werden. Für wen ist unser Starterpaket bzw. Onlineshop System geeignet? Restaurants (Bestellsystem), Einzelhändler und Manufakturen Was erhalten Sie? Einen voll funktionsfähigen Onlineshop, der leicht zu bedienen und mit vielen Funktionen und Erweiterungen ausgebaut werden kann.

Unser Starter Paket enthält:

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  • Einrichtung Zahlung & Versand (Paypal + DHL)
  • Suchmaschinen-Optimierung Basis Paket (Keywordanalyse, Optimierung)

Onlineshop Starter Paket
für nur 990,- EUR
inkl. gesetzlicher MwSt.

Leistungsbeschreibung:

  • Beratung, Planung und Konzeption
  • Installation und Konfiguration des Shopsystems
  • Einrichtung des Online-Shops
  • Basic Shop-Design angepasst an Ihr vorhandenes Firmendesign
  • Anpassung an mobile Endgeräte (Tablet, Smartphones)
  • Konfiguration von Zahlungsmethoden (Abholung, Vorkasse und Paypal)
  • Einrichtung von Versandkosten (Versandpauschale deutschlandweit)
  • Einfügen von bis zu 10 Produkten und vorhandenen Produktbildern
  • Produktbeschreibung (bis zu 200 Wörter) oder Einfügen bereits vorhandener Produktbeschreibungen
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  • Einweisung in das Shopsystem (2h)

Was ist WooCommerce?

WooCommerce gehört zu den erfolgreichsten -Onlineshop Systemen weltweit. Es ist beliebig erweiterbar und überzeugt durch eine einfache Bedienbarkeit.
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Am Nordrand 40, 03044 Cottbus
Telefon: 0355-29068110, Fax: 0355-29068111
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Inhaber: Jörg Kiefer
USt.-IdNr. DE233520970

BIETE: Gesichtsmasken mit klarem Visier, verstellbares Kopfband

20. April 2020 Biete

Sehr geehrte Damen und Herren,

aus gegebenem Anlass haben wir einen Teil unserer Produktion im Bereich Präsentationssysteme auf die Herstellung von Gesichtsmasken umgestellt.

Immer mehr Bundesländer setzen auf eine Maskenpflicht, um die Verbreitung des Corona-Virus weiter einzudämmen. Schutzmasken jeglicher Art sind aber leider Mangelware. Unsere Masken ähneln denen, die oft in Notaufnahmen eingesetzt werden. Die gebogene Plastikscheibe schützt das Gesicht vor Tröpfchen beim Niesen oder Husten einer Person gegenüber. Unsere Schutzmasken sind nicht zertifziert, wir können daher keinen 100 % Schutz garantieren. Die Gesichtsmasken können als Ergänzung zu einem medizinischen Mund-und Nasenschutz getragen werden. Nach der Nutzung sollte das Visier gründlich gereinigt werden, hierfür eignet sich z.B. ein einfaches Putzmittel (Fensterputzmittel) oder im optimalen Fall ein Desinfektionsmittel. 

Produktbeschreibung:

Die Masken besitzen ein transparentes Visier und ein verstellbares Kopfband.

Preise: ab 10 Stück je 9,75 zzgl. Mwst.

Hinweis: Bei diesem Produkt handelt es sich NICHT um ein zertifiziertes Medizinprodukt. Die Maske wird nach bestem Wissen und Gewissen gefertigt, um in der aktuellen Krisensituation dringend benötigtes Material verfügbar zu machen. Für eventuelle durch das Produkt entstandene Schäden können wir keine Haftung übernehmen.

Lieferung:  Die Lieferung ist kurzfristig möglich. Noch haben wir alle benötigten Materialien am Lager.

Gibt es bei Ihnen Bedarf bzw. könnten Sie das Angebot an Ihren Verteiler weiterleiten?

So können wir gemeinsam die dringend benötigten Materialien an die Bedarfsorte bringen.

Viele Grüße und bleiben Sie gesund.

Michael Grunewald
Geschäftsführer Grunewald GmbH

Kontakt

Telefon: 0561 95183-11
E-Mail: m.grunewald@grunewaldkassel.de

Grunewald GmbH
Lindenbergstraße 44, 34123 Kassel
Telefon: 0561/95183-0, Fax: 0561/95183-55
www.grunewaldkassel.de
http://www.facebook.com/Grunewald.GmbH

Geschäftsführer: Michael Grunewald
Amtsgericht Kassel, HRB 4612
USt.-IdNr. DE 113071602

Forsa-Umfrage zur Meinung der Deutschen: Russland als Wirtschaftspartner

7. April 2020 Russland

Die Wirtschaftsbeziehungen zu Russland intensivieren

Würden Sie es befürworten, wenn die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der EU und Russland künftig intensiviert würden?

Forsa Umfrage Corona Krise Einreisesperren

Trotz der gegenwärtigen Spannungen befürworten die meisten Deutschen eine Annäherung der Bundesrepublik an Russland. Ein russlandfreundlicherer Kurs würde bei Wählern und Mitgliedern vieler Parteien Unterstützung finden.  Die meisten Deutschen wollen, dass die EU die Wirtschaftsbeziehungen zu Russland wieder intensiviert. Nach den Ergebnissen dieser aktuellen Forsa-Umfrage (März 2020) stimmen 55% der Deutschen dieser Aussage zu. 28 Prozent der befragten Menschen hingegen möchten, dass die EU sich von Russland distanziert. 17 Prozent der Deutschen können oder möchten auf diese Frage keine Antwort geben. Diese Umfrage wurde von der Forsa im Auftrag des Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft e.V.  durchgeführt.

Aus aktuellem Anlass: Corona-Krise - Verständnis für Einreisesperren gegen Deutsche

Haben Sie Verständnis, dass Länder wie Russland Einreisesperren für Reisende aus Deutschland erlassen haben?

Forsa Umfrage Grafik Wirtschaftsbeziehungen zu Russland intensivieren

Ein Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok

Eine engere Zusammenarbeit der EU mit den östlichen Nachbarn im Rahmen eines gemeinsamen Wirtschaftraums?

Forsa Grafik - Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok

Klares Votum gegen einseitige Sanktionen der USA

Finden Sie es in Ordnung, dass die USA ohne Abstimmung mit der EU-Sanktionen u.a. gegen Russland und den Iran verhängt haben, die auch europäische Firmen betreffen?

Forsa Umfrage Grafik Votum gegen einseitige Sanktionen der USA

Ebenso klare Position gegen Nord-Stream-2-Sanktionen

Nord Stream 2 sollte auch gegen den Widerstand der USA zu Ende gebaut werden

Forsa Umfrage Grafik Nord-Stream-2-Sanktionen

Nord-Stream-Sanktionen: Ein Blick auf die Parteien

Über alle Parteigrenzen hinweg: Mehrheit für Fertigstellung von Nord Stream 2

Forsa Umfrage Parteien Anhänger Mehrheit für Fertigstellung von Nord Stream 2

USA als Energielieferant verliert deutlich an Vertrauen bei deutschen Bürgern

Das Vertrauen in die Zuverlässigkeit der USA als Energielieferant nimmt weiter ab. Dies zeigt diese Umfrage ebenfalls beeindruckend. Demnach glauben nur 10% der Deutschen, dass die USA ein zuverlässiger Energieversorger sind. Die Vereinigten Staaten liegen zum ersten Mal in der Vertrauens-Rangliste hinter dem Nahen Osten zurück. 14% der Deutschen glauben, dass die Länder des Nahen Ostens zuverlässigere Lieferanten sind. Laut der FSAA-Umfrage sind die Norweger nach wie vor das zuverlässigste Lieferland für Deutsche (70%), gefolgt von Kanada (44%) und Russland (41%).

Die verlässlichsten Lieferländer für Erdgas in einem Ranking:

  • Norwegen 70%
  • Kanada 44%
  • Russland 41%
  • Mittlerer Osten 14%
  • USA 10 %
  • Brasilien/Argentinien 10 %
  • Nordafrika 6%

(Mehrfachnennungen waren möglich)

Forsa Umfrage Grafik verlässlichsten Lieferländer für Erdgas

Green Deal: am besten gemeinsam mit unseren östlichen Nachbarn

Das von der EU geplante Maßnahmenpaket zum Klimaschutz sollte auch östliche Nachbarländer, wie z.B. Russland mit einbeziehen:

Forsa Umfrage Grafik Green Deal mit unseren östlichen Nachbarn

Mit Russland beim Zukunftsthema Wasserstoff kooperieren? Die Mehrheit sagt: Ja.

Sollte Deutschland mit Russland beim Thema Wasserstoff zusammenarbeiten?

Forsa Umfrage mit Russland beim Zukunftsthema Wasserstoff kooperieren

Offener Brief von Dr. Fischer zur Corona-Krise

Das Recht und die Pflicht auf Fragen zur Gestaltung der Zeit nach der Corona-Krise

Ein offener Brief von Dr. Siegfried Fischer – Außenwirtschaft-Experte des Bundesforum Mittelstand e.V.

Dr. Siegfried FischerDeutschland befindet sich im Ausnahmezustand, um die Corona-Pandemie möglichst verlustarm zu überstehen. Noch ist unklar, ob die staatlich verordneten ökonomischen und sozialen Verluste gegenüber den realen und vermuteten (direkt durch Corona verursachten) Verlusten gerechtfertigt sind. Das wird sich bald herausstellen.

Unternehmen auf dem Prüfstand – Krisenmanagement mit Blick in die Zukunft

Klar ist aber, dass diese Krise alle Unternehmen zwingt, Verluste zu minimieren und Existenzen zu retten. Sie stellt jeden Unternehmer sowie alle Geschäftsstrukturen und Geschäftsperspektiven auf den Prüfstand. Das Ergebnis wird sich zeitnah zeigen. Mehr als je sind Krisenmanager in Politik und Wirtschaft gefragt. Ein Krisenmanagement jedoch, das nur auf Sicht fährt und den Übergang auf die Zeit danach aus dem Blick verliert, ist kaum weniger gefährlich als der Krisenverursacher. Das gilt umso mehr für die Wirtschaft als Grundlage von Staat und Gesellschaft.

Milliardenschwere Hilfstherapie des Staates kann nicht die alleinige Lösung sein

Die Bundesregierung versucht, die von ihr angeordneten Verluste mit einem milliardenschweren Hilfspaket für KMU und Großunternehmen abzufedern. Dieses Geld wurde vorher erwirtschaftet und auch die vom Staat neu aufgenommenen bzw. aufzunehmenden Schulden müssen wiederum erwirtschaftet werden. Diese Therapie kommt der Wirtschaft teuer zu stehen.

Echtes Unternehmertum muss deshalb nicht gebannt wie ein Kaninchen auf die Corona-Schlange und auf den Mannafall vom Himmel schauen, sondern die Brücke von der Vergangenheit über die Gegenwart zur Zukunft schlagen. Dazu gehört auch der Mut, die Ursachen und Bedingungen bisherigen Handelns auf ihren Bestandswert zu hinterfragen.

Die wichtigste Erkenntnis aus der Corona Krise ist jedoch bereits offensichtlich: Es gibt keine ewigen Wahrheiten und kein starres Festhalten an Dogmen und früheren Festlegungen. Sie stehen alle auf dem Prüfstand unserer Gegenwart und Zukunft. Und deshalb ist das Recht auf Fragen gerade jetzt eine Bürgerpflicht, die man nicht dem Stammtisch, der Straße, den Medien und den Populisten überlassen darf.

Als Unternehmer sollte sich jeder zumindest fragen:

  • Haben wir Standortbedingungen effektiv genutzt?
  • Haben wir Standortverlagerungen allseitig durchdacht?
  • Haben wir naheliegende Märkte ungenutzt gelassen?
  • Haben wir Lieferketten überdehnt?
  • Haben wir zu sehr auf Freizügigkeit von Arbeitskräften vertraut?
  • Haben wir zu sehr auf grenzüberschreitende Logistikeffizienz vertraut?
  • Haben wir genug in die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens investiert?

Als Unternehmervertreter müssen wir uns zumindest fragen:

  • Haben wir die negativen Seiten der neoliberale Globalisierung nicht gesehen und unseren lokalen, regionalen und nationalen Versorgungsauftrag ignoriert?
  • Haben wir uns widerstandslos der globalen Gewinnphilosophie der Finanzwirtschaft und der US-Dominanz der Finanzinstitutionen unterworfen?
  • Haben wir uns zu sehr den parteipolitisch und ideologisch motivierten Wirtschaftsbeschränkungen im nationalen wie im EU-Rahmen unterworfen?
  • Haben wir ausreichend gegen den wachsenden Bürokratie- und Energieaufwand für Unternehmen in Deutschland und der EU protestiert?
  • Haben wir ausreichend gegen eine wirtschaftsschädigende Sanktionspolitik der Bundesregierung protestiert?
  • Haben wir zu wenig getan, um die Chancen eines einheitlichen Wirtschaftsraums von Lissabon bis Wladiwostok zu nutzen?

Nicht auf alle diese und weitere Fragen wird es einfache und schnelle Antworten geben. Wenn wir sie aber nicht stellen, woher wollen wir dann wissen, ob Vergangenes zukunftsfähig ist? Als Bundesforum Mittelstand ermutigen wir deshalb ausdrücklich alle Unternehmer, ihr Recht und ihre Pflicht wahrzunehmen, sich selbst und allen politischen Entscheidungsträgern auch unbequeme Fragen über die Gestaltung unserer Zukunft zu stellen. Wir werden alle dabei unterstützen.

Dr. Siegfried Fischer

WIPANO Patentförderung für Unternehmen

Das Technologieförderprogramm WIPANO wird ausgebaut und bis Ende 2023 verlängert.

WIPANO bedeutet:  „Wissens- und Technologietransfer mithilfe von Patenten und Normen“.

Das BMWi fördert mit diesem Konzept die Entstehung von Erfindungen und deren Vermarktung – in dieser Weise soll die deutsche Wirtschaft gestärkt werden. Sowohl öffentliche Organisationen sowie kleine und mittlere Unternehmen können diese Förderung beantragen. Nach der Bewilligung können die Patentanmeldung und deren Vermarktung bezuschusst werden.
Für das Förderprogramm “WIPANO” können ab sofort über das elektronische Formular-System “easy-online” Anträge gestellt werden.

Wer kann vom WIPANO Programm gefördert werden?

Grundsätzlich ist das Förderprogramm in zwei verschiedenartige Bereiche geteilt.

  1. Förderung von Forschungsarbeiten im öffentlichen Bereich

(für Normierung und Standardisierung – DIN/ISO)

  • staatliche Hochschulen
  • öffentlich finanzierte Forschungseinrichtungen
  1. Unterstützung von Unternehmen und Selbständigen

(Patentanmeldung und Vermarkung)

  • mittlere und kleine Firmen (KMUs)
  • Selbstständige (Freiberufler) in naturwissenschaftlichen oder technischen Arbeitsbereichen

In welchen Fällen werden Sie als Unternehmer nicht von WIPANO gefördert?

  • Ihr Projekt wird bereits von alternativen Programmen gefördert
  • Ihr Projekt wurde bereits vor der Antragstellung realisiert oder gestartet
  • Sie sind nicht der Urheber des Patents (Auftrag über Dritte)
  • Ihr Projekt dient dazu bestehende Produkte oder Verfahren zu optimieren (keine echte Innovation)
  • Ihr Projekt ist eine Studie bzw. Untersuchung

Zusammengefasst: Diese Förderung können kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Gewerbetreibende und Freiberufler in Anspruch nehmen, die in den letzten 3 Jahren vor der Antragstellung kein Patent oder Gebrauchsmuster angemeldet haben. Als KMU gelten nach Definition der Europäischen Kommission Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten. Alle Aktivitäten in Bezug auf das zu fördernde Vorhaben müssen erst nach dem Beginn des genehmigten Förderzeitraumes stattfinden. Mit der Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung muss ein Patentanwalt beauftragt werden.

Weitere wichtige Regeln für das Förderprogramm:

  1. Anträge für die Teilnahme können Unternehmen aller Branchen stellen.
  2. Die Bearbeitungszeit beträgt ca. vier Wochen und während sich Förderzeitraum über 24 Monate erstreckt.
  3. Nach der Fertigstellung kann innerhalb der 24 Monate eine gesamte Abrechnung erfolgen, wobei 50 Prozent der förderfähigen Kosten erstattet werden.
  4. Die Schutzrechtsanmeldung und die Rechnungen müssen dem Antragsteller entsprechen.
  5. Ihre eigenen Leistungen werden nicht gefördert, es ist in jedem Fall ein qualifizierter Dienstleister zu beauftragen.
  6. Die Zuschüsse müssen nicht zurückbezahlt werden.

Nutzen Sie bitte diese Webseite des BMWi, um die Voraussetzungen für Ihr Unternehmen zu prüfen. Dort und auf der Webseite unseres Experten für Patentrecht (Patentanwalt Gerald Haschick) finden Sie weitere Infos.

Deutsch-russische Wirtschaftsbeziehungen im aktuellen Fokus des Bundesforums Mittelstand

Deutsch-russische Wirtschaftsbeziehungen im aktuellen Fokus des Bundesforums Mittelstand

Russische und deutsche Flagge ineinander verzahnt

POLYTECH-TREFFEN 2020 „Deutschland-Russland: Digitale Transformation“

Am 07. Februar ging es beim POLYTECH-TREFFEN 2020 um „Deutschland-Russland: Digitale Transformation. Dialog zwischen Universitäten und Industrie“. Ein hochkarätiges Treffen in der russischen Handelsvertretung mit einer brillanten Präsentation der Kapazitäten und Angebote der Sankt Petersburger Polytechnischen Universität, gerichtet an deutsche Universitäten und Firmen. Von deutscher Seite hoch gewürdigt von Michael Harms, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung des Ostausschusses/Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft. Das russische Humankapital auf dem IT-Sektor ist weltweit anerkannt. Auch wenn es von russophoben politischen und medialen Stimmen oftmals auf Hackerqualitäten reduziert wird. Russische IT-Spezialisten sind jedenfalls auch ein Gewinn für deutsche Firmen, sowohl als Angestellte als auch in vertraglicher Kooperation zwischen deutschen und russischen Firmen. Wir beraten Sie gerne!

  1. Russlandkonferenz der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer „Innovation als Wachstumsmotor“

Am 18. Februar ging es auf der 7. Russlandkonferenz der Deutsch-Russischen AHK um „Innovation als Wachstumsmotor“. Im Gegensatz zu den letzten Jahren reichten die beiden Säle im Haus der Deutschen Wirtschaft kaum aus. Die Einleitungen durch den deutschen Wirtschaftsminister Peter Altmaier und den russischen Minister für Industrie und Handel Denis Manturov sowie das Statement vom Präsidentenberater für Wirtschaft Maksim Oreshkin brachten es auf den Punkt: Russland gehört zu Europa und Europa braucht Russland zur souveränen wirtschaftlichen Entwicklung. Deshalb gab es auch weitere Unterschriften namhafter deutscher Firmen unter das Memorandum „Einheitlicher Wirtschaftsraum von Lissabon bis Vladivostok“.

So deutlich wie nie erklang die Forderung nach Abbau der europäisch-russischen Sanktionsspirale. So deutlich wie nie wurden die amerikanischen Sanktionen als unberechenbar, antirussisch und antieuropäisch gekennzeichnet. Am deutlichsten äusserte sich der Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung von Mecklenburg-Vorpommern Christian Pegel. Er stellte aber auch den Irrsinn deutscher und europäischer Parlamentarier und Politiker bloß, die aus russophober und transatlantischer Arroganz sich gegen lebensnotwendige Kooperationen mit Russland, insbesondere auf dem Energiesektor wenden.

Deutsch-Russische Auslandshandelskammer: Mehr Freiheit wagen

Trotzdem blieb der Eindruck, dass die obere deutsche Politikebene weiter vor sich hin werkelt und weder die Gefahren der chinesischen Virusattacke auf die Weltwirtschaft noch der US-amerikanischen wirtschafts- und finanzpolitischen Attacke auf die Globalisierung erfasst und sich nicht entschlossen genug europäische Bündnispartner in Ost und West sucht, um das Wohlergehen des deutschen Volkes nachhaltig zu schützen. Darüber tröstet auch nicht hinweg, dass wir im Narrenmonat sind. Das deutsche Narrenschiff nimmt Kurs weg von der Insel der Glückseligen auf das digitale Bermudadreieck. Selbst die seit Jahren geforderten Visaerleichterungen insbesondere für junge Menschen werden von der Bundesregierung nicht energisch betrieben, sondern lediglich von der Gebetsmühle an der Maas wiederholt. Mehr Freiheit wagen forderte deshalb die deutsch-Russische AHK in aller Klarheit. Das ist auch im Sinne unseres Verbandes.

Sanktionen- und Regulierungsbestimmungen erfordern Expertenwissen

Sehr deutlich wurde dagegen, dass die Regierungsumbildung in Russland zu mehr Expertise und zu klareren Ansagen für eine Stimulation der einheimischen Wirtschaft und unter Nutzung der Innovationskraft deutscher Unternehmen führt. Erste Anpassungen der Lokalisierungsforderungen werden sichtbar. Investitionsgrenzen werden gesenkt, um auch kleineren und mittelständischen Betrieben Chancen zu geben. Andererseits fordert die russische Regierung Kooperations- und Liefersicherheit gegen ausländische politische Kapriolen. Das muss ausdiskutiert und auf Augenhöhe verhandelt werden. Jedenfalls scheint die Sprachlosigkeit der letzten Jahre überwunden. Eine Sprachlosigkeit, die es aber in den Wirtschaftsverbänden nie wirklich gegeben hat, auch wenn manche Personen Mühe hatten sich vom gestreamten Mediensprech zu entfernen.

In den Diskussionen und Seminaren der 7. Russlandkonferenz zeigte sich jedoch sehr deutlich, dass die an Kooperation interessierten Firmen auf beiden Seiten unbedingt Hilfestellungen für die Geschäftsanbahnung und -abwicklung brauchen. Die Unterschiede in der Geschäftskultur und der nicht einfacher werdende Dschungel von Sanktions- und Regulierungsbestimmungen ist ohne Expertenunterstützung nur schwer zu bewältigen. Umso weniger von kleinen und mittelständischen Betrieben, die immer mehr adäquate Partnerfirmen in den verschiedenen Regionen Russlands finden können, wenn sie denn wollen. In diesem Sinne war die 7. Russlandkonferenz auch für unser Bundesforum Mittelstand ein Gewinn, weil wir unsere zum Teil langjährigen Kontakte zu anderen Wirtschaftsverbänden und Experten in Deutschland und Russland festigen und erweitern konnten. Dieses „come together“ ist ein Plus für alle unsere Mitglieder, die nicht nur Russland im Fokus haben.

Dr. Siegfried Fischer

Berlin, den 19.02.2020

Dr. Siegfried Fischer

Verbandsbeauftragter Russland

Des Bundesforums Mittelstand e.V.