Bewerbungsstart für den Deep Tech Award 2020 mit neuem Social Tech Star

28. Mai 2020 News, Berlin
Bild mit Preisträgern des Deeptechawards 2017

Bewerbungsstart für den Deep Tech Award 2020 mit neuem Social Tech Star

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe lobt den Deep Tech Award 2020 aus. Prämiert werden anwendungsorientierte und erprobte Lösungen als auch Produkte auf Soft- und/oder Hardwarebasis, die sich durch einen hohen Innovationsgrad und ein großes Zukunftspotenzial auszeichnen.

Ab sofort können sich im Land Berlin niedergelassene Unternehmen, KMUs und Startups mit ihren innovativen Produkten und Lösungen für eine der Wettbewerbskategorien Künstliche Intelligenz, Blockchain, Digital Security, Internet of Things/Industrie 4.0 und Social Tech bewerben.

Christian Rickerts, Staatssekretär der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe: „Wir machen Deep Tech in Berlin sichtbar. Unternehmen, die mit technischen Innovationen die großen Herausforderungen unserer Zeit angehen, sind derzeit wichtiger denn je. Wir haben daher in diesem Jahr neben KI, Blockchain, Digital Security und IoT/Industrie 4.0 die Kategorie „Social Tech“ als Wettbewerbskategorie eingeführt. Wir prämieren so erstmalig Deep-Tech-Ideen, die besondere gesellschaftliche, soziale oder nachhaltige Lösungen schaffen.“

Die Coronavirus-Pandemie ist derzeit auch großes Thema in der Deep Tech Branche. Der Versandhandel wächst, unzählige Menschen arbeiten digital. Aber Unternehmen sind auch damit konfrontiert, wie technische Lösungen gegen die Pandemie aussehen können. In einigen Ländern werden beispielsweise Roboter im Kampf gegen das Coronavirus eingesetzt: Sie desinfizieren Krankenhausflure und bringen Risikopatienten das Essen ans Bett. Dieses Beispiel zeigt, dass die Corona Pandemie die Deep Tech Welt noch länger mit neuen Produkten und Lösungen bereichern wird.

Jetzt sind unsere Berliner Unternehmen, KMUs und Startups gefragt, in Krisenzeiten Deep Tech Lösungen zu generieren. In Berlin wollen wir mit der neuen Wettbewerbskategorie „Social Tech“ diese Produkte und Lösungen mit dem „Social Tech Star“ prämieren.

Der Wettbewerb ist insgesamt mit 60.000 Euro Preisgeld dotiert. Für jede Deep Tech Kategorie wird ein „Deep Tech Star“ und für die Kategorie Social Tech ein „Social Tech Star“ mit einer Award-Urkunde und Skulptur gekürt.

Der Preis wird bereits zum fünften Mal im Rahmen der Landesinitiative Projekt Zukunft und der Kampagne Deep Tech Berlin verliehen und durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert.

Jede Kategorie hat eine eigene hochkarätige, unabhängige ExpertInnen-Jury, die die Einreichungen nach Innovationsgrad und Marktpotenzial bewerten wird.

Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2020.

Bereits bestätigte JurorInnen der fünf Kategorien sind:

Kategorie „Künstliche Intelligenz“
Fabian Westerheide, Geschäftsführer Asgard Capital Verwaltung GmbH
Jack Thoms, stellv. Sprecher des DFKI
Claudia Pohlink, Head of AI/ML bei T-Labs

Kategorie “Blockchain”
Prof. Dr.-Ing. Katarina Adam, Professorin an der HTW
Christoph Haupenthal, Leiter Institute Applied Blockchain
Regine Haschka-Helmer, CEO Seedlab GmbH

Kategorie “Internet of Things”
Moritz von Plate, VP Business Development bei ABB Power Grids
Harald Zapp, Gründer und CEO der Next Big Thing AG
Prof. Dr. Olga Willner, Professorin an der HTW

Kategorie „Digital Security“
Prof. Timo Kob, Gründer und Vorstandsmitglied HiSolutions AG
Thomas Schröter, Vorstandsvorsitzender SIBB e.V.
Birgit Hess, Security Awareness & Enablement Lead Europe bei SAP Global Security

Kategorie “Social Tech”
Peter Udo Diehl, Gründer Audatic

Alle Informationen zur Jury, den Teilnahmebedingungen sowie den Gewinnern der vergangenen Deep Tech Awards finden Sie unter www.deeptechaward.berlin.de

Bericht zum 11. deutsch-russischen Unternehmerkongress 2018 in Berlin.

11. Unternehmerkongress Deutschland-Russland 2018

Ein Blick nach Osten – Brücken bauen statt Mauern errichten

Teaser: In verschiedenen Arbeitsgruppen wie Raumfahrt, Telekomunikation, Finanzierung und Energie trafen sich führende Vertreter der Wirtschaft aus beiden Ländern zu intensiven Gesprächen. Auch bekannte Gesichter aus der Politik waren zahlreich vertreten. Hauptthemen waren vor allem die europäischen und US-Sanktionen und die damit einhergehende geringe Rechtssicherheit.

Ein deutsch-russischer Unternehmerkongress, der seit 11 Jahren stattfindet, ist ein gutes Zeichen für die Stabilität deutsch-russischer Wirtschaftsbeziehungen in instabilen Zeiten. Diese Leitveranstaltung des Verbandes der Russischen Wirtschaft in Deutschland fiel ungewollt zusammen mit der Abschlussveranstaltung des Deutsch-Russischen Jahres der kommunalen und regionalen Partnerschaften und dem Besuch des russischen Aussenministers in Berlin. Das Timing erlaubte es, insbesondere die Statements von Matthias Platzeck, Heiko Maas und Sergey Lawrow als krönenden Abschluss zweier hochinformativer Tage zu erleben. Da konnte man schon mal vergessen, dass Angela Merkel zeitgleich in Estland die Aufrechterhaltung der europäischen Russlandsanktionen bekräftigte.

Das Programm des Unternehmerkongresses war reichhaltiger als das Buffet. Mit profunder professioneller Besetzung stillte dieses Programm nicht nur den Hunger auf Neues, sondern auch auf notwendige Bestätigungen des Bewährten.

Es umfasste folgende Themen:

  • Russische Grossunternehmen als Partner des deutschen Mittelstandes
  • Regionale Zusammenarbeit
  • Raumfahrt und Telekommunikation
  • IT & Digitalisierung
  • Energie
  • Finanzierung
  • Rechtssicherheit und Rechtsdurchsetzung in Russland
  • Vertrieb und Steuern im Russlandgeschäft
  • Konformitätserklärungen in der Eurasischen Wirtschaftsunion
  • Investitionsanreize für ausländische Investoren
  • Sanktionen und Gegensanktionen

Deutsch-Russische Unternehmungen trotzen wirtschaftlichen und politischen Umständen

Inhalt und Ton der Beratungen, Seminare und Plenen waren unaufgeregt, sachlich und stets nach vorne orientiert. Die deutsch-russischen Unternehmerbeziehungen haben sich dank der Initiative ihrer deutschen und russischen Akteure so gut entwickelt, dass sie sowohl die vor zehn Jahren ausgebrochene Bankenkrise als auch die vor vier Jahren ausbrechenden politischen Turbulenzen „abgewettert“ haben bzw. gelernt haben, damit umzugehen. Auch die verständlichen Bemühungen des russischen Staates, die Importablösung mittels lokaler Produktionsentwicklung voranzutreiben, wurden mehrheitlich nicht beklagt, sondern auf Chancen für deutsch-russische unternehmerische Initiativen analysiert. Gerade die Errichtung und Rekonstruktion von Produktionsstätten in Russland als Joint Venture Unternehmen, die Beteiligung deutscher Unternehmen an der dringend notwendigen Fachkräfteausbildung in Russland und die Nutzung des Exportstandortes Russland für den Eurasischen Wirtschaftsraum aber auch für Europa und Drittstaaten sind nur einige Hinweise für das weitere Miteinander in den deutsch-russischen Unternehmensbeziehungen.

Vorsichtiger Optimismus in Hinblick auf deutsch-russische Wirtschaftsbeziehungen

Der Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft und Energie, MdB Klaus Ernst, verbreitete sogar ein wenig Optimismus hinsichtlich des regierungspolitischen Wohlwollens gegenüber russisch-deutschen Unternehmerbeziehungen. Starke Aussagen kamen auch vom Geschäftsführer des Ostausschusses – Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft, Michael Harms. Vielfach wurde aber auch die Frage aufgeworfen, warum aus der deutschen Wirtschaft keine massiveren Forderungen an die Bundesregierung kommen, die Behinderungen in den deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen abzubauen.

US-Handelskrieg und Sanktionen bedrohen deutschen Mittelstand

Der Abschlussworkshop zu Sanktionen und Gegensanktionen brachte es dann auf den Punkt. Beklagten früher deutsche Unternehmen mangelnde Rechtssicherheit in Russland, so stehen sie jetzt vor der bisher grössten Rechtsunsicherheit in Deutschland und der EU ohne Aussicht auf wirksamen Schutz durch die deutsche und europäische Politik und Justiz. Es gibt keinen wirksamen Schutz vor der exterritorialen Anwendung der US-amerikanischen juristischen Sanktionsinstrumente. Die neue “lex Deripaska” von April 2018 und das CAATSA – sind ein Damoklesschwert für die deutsche Wirtschaft. Inzwischen lassen sich zwar immer mehr Firmen, die im Russlandgeschäft tätig sind, dazu beraten. Es gibt aber keinen Aufschrei gegen diesen Beginn eines US-amerikanischen Handels- und Wirtschaftskrieges, der sich letztlich gegen Deutschland und Europa richtet. Es ist eine neue Herausforderung für deutsche Mittelständler, die sich bisher compliancegebremst, datenschutzverunsichert, sanktionsbeschädigt und bankenverlassen um die Zukunft ihrer Familien und Mitarbeiter bemühten.

Berlin, den 13. und 14. September 2018

Siegfried Fischer

Verbandsbeauftragter für Russland

Berufsbildungspartnerschaft

  Berufsbildungspartnerschaft

zwischen Berufsförderungswerk des Bauindustrieverbandes Berlin- Brandenburg und INTECAP Guatemala


Berufsbildungspartnerschaft

Am 20.04.2017 trafen sich der Botschafter Guatemalas und Vertreter des Berufsbildungszentrums des Bauindustrieverbandes Berlin Brandenburg – BFW zur Vorbesprechung einer Berufsbildungspartnerschaft zwischen INTECAP Guatemala und dem BFW. Im Juni besuchte die Leiterin Internationale Projekte des BFW und Axel Hübner INTECAP es wurden gegenseitige LOI´s unterschrieben. Die offizielle Bestätigung der Partnerschaft erfolgte dann am 25.09.2017 im Kreise aller Beteiligten in Potsdam. Neben den Bildungsträgern waren auch Partnerunternehmen des Projektes aus Guatemala und Deutschland anwesend. Der Antrag für eine Förderung durch die Bundesregierung wurde beantragt. Im April 2018 findet ein Workshop mit allen unterstützenden Unternehmen in Guatemala statt. Organisiert wird diese Veranstaltung von der AHK Guatemalas und dem BFM. Bild 1: 20.04.2017 Botschafter Francisco Callí zu Besuch in Cottbus zur Vorbereitung der Berufsbildungspartnerschaft Bild 2: 14.06.2017 Besuch in Guatemala Lehrtischlerei Bild 3: 15.06.2017 Ausbildung der Köche Bild 4: 14.06.2017 Vertragsübergabe INTECAP – BFW Bild 5: 25.09.2017 Teilnehmer der Abschlussveranstaltung zur Unterzeichnung der Papiere zur Berufsbildungspartnerschaft

25.09.2017

Axel Hübner

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